Die im Jahre 1945 gegründete „Vereinigung zürcherischer Arbeitgeberverbände der Industrie“  (VZAI) ist gemäss ihrem Zweckartikel  die Zusammenfassung der regionalen und lokalen Arbeitgeberverbände der Industrie im Kanton Zürich und benachbarten Gebieten ihres Einzugsgebietes zu gegenseitiger Orientierung und Koordination im Sinne einer ausgewogenen verantwortungsbewussten Arbeitgeberpolitik. Die VZAI vertritt gemeinsame Interessen ihrer Mitglieder insbesondere auf kantonaler Ebene.

Die VZAI ist Mitglied sowohl des „Verbandes Zürcherischer Arbeitgeberorganisationen" (VZA) als auch des „Schweizerischen Arbeitgeberverbandes" (SAV). Sie nimmt fokussiert auf Arbeitgeberthemen (Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht, Sozialversicherungen, Bildung- Berufsbildung, Sozialpartnerschaft) ihre Interessen im Rahmen der Einsitznahme in zahlreiche kantonalzürcherische Gremien sowie  der Teilnahme an Vernehmlassungen und politischen Kampagnen wahr. Auf Mandatsebene betreut die VZAI auch das Sekretariat der Zürcher Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (ZVG).

Die VZAI ist Gründerorganisation der „Ausgleichskasse Zürcher Arbeitgeber" (AZA) und  „Familienausgleichskasse" (FZA). Mitgliedfirmen der Sektionen können dementsprechend über diese renommierte Kasse abrechnen.

Die professionelle Geschäftsstelle befindet sich an der Bergstrasse 110 in Zürich.

 

News

17.2.2020

Nein zur Kündigungsinitiative

Die Schweizer Bevölkerung stimmt am 17. Mai 2020 über die Kündigungsinitiative ab. Die Vereinigung Zürcherischer Arbeitgeberverbände der Industrie (VZAI) ist der klaren Auffassung, dass die Annahme der Kündigungsinitiative für die Schweiz und den Wirtschaftsstandort des Kanton Zürichs massive negative Auswirkungen hätte. Wir unterstützen deshalb die NEIN-Parole.

 

Bildquelle: economiesuisse.ch

Die Kündigungsinitiative will die Personenfreizügigkeit mit den EU/EFTA-Staaten kündigen. Aufgrund der Guillotine-Klausel kann ein Abkommen der Bilateralen I nicht einzeln gekündigt werden. Fällt ein Abkommen weg, treten die anderen sechs Verträge automatisch ausser Kraft. Eine Annahme der Initiative und die damit verbundene Kündigung der Bilateralen Verträge hätte, aus unserer Sicht, weitreichende negative Folgen für Wirtschaft, Bildung, Forschung, Innovation und Bevölkerung:

  1. Unsere Firmen arbeiten mehrheitlich stark import- und exportorientiert und sind auf einen freien ungehinderten Zugang zur EU angewiesen. Werden die bilateralen Verträge gekündigt, verlieren die Schweizer Unternehmen den Zugang zum europäischen Markt, der für über die Hälfte des Aussenhandels verantwortlich ist. Neue Zölle, technische Handelshemmnisse und der Verlust der Rechtssicherheit schaden der Wirtschaft. Weiter ist die Anerkennung von Normen und Standards eine wichtige Voraussetzung, damit unsere Exportunternehmen wettbewerbsfähig bleiben können.
  2. Angesichts der harten Aussenwirtschaftspolitik der Grossmächte riskiert die Schweiz ohne verlässliche Partnerschaft mit Europa Stabilität, Arbeitsplätze und Wohlstand.
  3. Ohne die Bilateralen haben Schweizer Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute keinen Zugang zu europäischen Forschungsprojekten, Fördergeldern und hochqualifizierten Fachkräften. Der Forschungsstandort Schweiz würde isoliert und geschwächt.
  4. Mit dem Wegfall der Bilateralen verlieren die Schweizerinnen und Schweizer das Privileg, in ganz Europa studieren, arbeiten und leben zu können. Die Initiative schadet der Schweizer Bevölkerung.

economiesuisse hat eine Kampagne gestartet und engagiert sich mit über 60 Organisationen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gegen diese radikale Initiative. Hier erfahren Sie mehr: https://nein-zur-kuendigungsinitiative.ch/

 

9.1.2020

Arbeitsrechtstagung 2020

Digitalisierung: Schöne neue Arbeitswelt?

An der Arbeitsrechtstagung 2020 geben Ihnen Expertinnen und Experten Einblicke in Herausforderungen, die eine Digitalisierung im Personalwesen und Management mit sich bringen. Dabei werden unter anderem folgende Themen vorgestellt:
• Rechtliche Konsequenzen eines algorithmen-basierten HR-Tools
• Künstliche Intelligenz im Personalwesen
• Personaldaten und Datenschutz

Mehr Informationen zum Programm, der Anmeldung und zu den Referierenden der Arbeitsrechtstagung 2020 erhalten Sie auf dieser Webseite. VZAI Mitglieder erhalten 15% Rabatt auf den Eintrittspreis.

 

 

14.11.2019:

VZAI Generalversammlung

Der Präsident Christian Müller begrüsst im schönen Ambiente des Garten-Center der Ernst Meier AG in Dürnten zu den VZAI und VZA-Delegiertenversammlungen. Nach den formellen Versammlungen spricht Rita Kobel Rohr, Delegierte für regionale Wirtschaftskontakte bei der Schweizerischen Nationalbank, über die Einschätzung der SNB zu Wirtschaftsaussichten und dem Zinsumfeld.
Die Gastgeberfirma offeriert einen feinen Apéro, währenddessen die Teilnehmer das Networking untereinander pflegen. Im Anschluss erzählt der Geschäftsführer, Erwin Meier-Honegger, eindrücklich über sein Garten-Center, welches er in 4. Generation führt. Besten Dank an die Ernst Meier AG, dass wir unseren Anlass bei ihnen durchführen durften.

     

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11.11.2019:

Neue Dialogplattform «Behinderung und Arbeit» lanciert

«Menschen mit Behinderung wollen arbeiten, nicht nur beschäftigt werden», mit diesen Worten eröffnet Thomas Ulrich, ehemaliger Präsident des Bankenverbandes, die erste Plattform Integration in den Räumlichkeiten der UBS in der Zürcher Innenstadt. Rund 200 Unternehmer und HR-Verantwortliche sind der Einladung von Arbeitgeberverbänden, Behindertenorganisationen und SVA Zürich gefolgt.

Pressebericht

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7.11.2019:

Forum Zürich empfiehlt Ruedi Noser

Die im Forum Zürich vertretenen Wirtschaftsorganisationen unterstützen im zweiten Wahlgang der Zürcher Ständeratswahlen Ruedi Noser. Auch der VZAI nimmt am runden Tisch des Forum Zürichs teil. Als bisheriger, hervorragend vernetzter Ständerat und erfolgreicher Unternehmer, ist er bestens geeignet, die Interessen des Wirtschaftsstandorts Zürich in der kleinen Kammer zu vertreten.

 Information